Unsere Reise durch die Südöstlichen Bundesstaaten

Mai 2000

Barbara&Thomas

Unsere erste Station nach einem ganzen Tag im Auto war Virginia Beach, North Carolina, wo wir nur übernachteten und dann am nächsten Tag auf einigen Umwegen über die Outer Banks in North Carolina weiter in Richtung Süden fuhren.

Der erste Ort, in dem wir uns länger aufhielten, und zweite Ort insgesamt auf unserer Route war Myrtle Beach in South Carolina - ein Paradies für Golfer und Minigolfer. Auch wir haben unser Glück auf einer der zahlreichen bunten und meistens thematisierten Minigolfplätze versucht:
Thomas beim Minigolf
Außerdem gab es in Myrtle Beach die erste Strandsession, damit man möglichst früh auch schon etwas Farbe bekommt...

Nach Myrtle Beach ging es weiter nach Charleston in South Carolina - ein nettes Städtchen mit schönem und sehr gut erhaltenem Stadtzentrum und einer gut zum Spazieren geeigneten Strandpromenade.
Unser Auto unter einer Palme im Stadtzentrum

Von Charleston ist es nicht weit bis Savannah, Georgia - unserer nächsten Station, wo wir wiederum ein paar Tage blieben.
Auch Savannah verbreitet sehr viel Südstaaten-Charme und auch dort kann man wunderbar durch die Stadt spazieren oder in einem der zahlreichen, Straßenbahnen nachempfundenen und auf alt getrimmten Bussen durch die Stadt touren und die unzähligen Plätze im Stadtzentrum bewundern. Alle sind sehr schön begrünt und mit Bäumen bepflanzt, es gibt Bänke zum Ausruhen, Blumenrabatten für's Auge und jede Menger nett hergerichteter alter Häuser in vielen Farben. In Savannah haben wir uns es nicht nehmen lassen, eine Raddampferfahrt zu machen.

Nach Savannah begaben wir uns dann endlich nach Florida - unser erster Anlaufpunkt dort war Daytona Beach.
Hier ein Foto, das wir kurz vor Ankunft dort am Straßenrand geschossen haben:
Kurz vor Daytona Beach, Florida
In Daytona kann man, wenn man möchte, mit dem Auto bis an den Strand fahren, was wir uns allerdings verkniffen haben. Wir haben uns dort ein wenig am Hotelpool gesonnt, sind am Strand spazierengegangen, haben uns den Daytona Speedway angeschaut und ein Museum mit lauter gut erhaltenen und sehr gut präsentierten Oldtimer-Autos besichtigt, in dem wir uns dann gleich als Familie Feuerstein in deren Automobil haben fotografieren lassen.

Nach Daytona Beach war Orlando an der Reihe. Einen Tag unseres Aufenthalts dort haben wir dazu benutzt, uns das nahegelegene Kennedy Space Center am Cape Canaveral anzuschauen, was sehr beeindruckend war.
Da Barbara nicht so der Riesenfan von Theme Parks ist, haben wir uns auf einen großen geeinigt und sind dann einen ganzen Tag lang durch die Universal Studios gelatscht und haben uns dort alles Sehenswerte angeschaut. Unseren dritten Tag in Orlando haben wir dann in einem Alligatorenzoo verbracht, wo man jede Menge solcher Exemplare, meist faul in der Sonne liegend, bestaunen konnte. Eine Gator Wrestling Show haben wir uns dort ebenfalls angeschaut und im Anschluß dann hat Thomas sein Glück mal selbst probiert...
Thomas mit Alligator
Außerdem sind wir abends dann noch ins "Skull Kingdom" marschiert - ein Schloß, das man in Walk-it-yourself-Geisterbahn-Manier durchlaufen muß und dabei von diversen Horrorgestalten unterwegs erschreckt wird.

Nach Orlando sind wir nach Miami gefahren, wo wir in Miami Beach Quartier bezogen haben. Wir waren einen Tag in Miami unterwegs und haben uns unter anderem das SeaAquarium mit der berühmten Killerwal- und Delphinshow angeschaut und waren am nächsten Tag dann zum Einkaufen in einer großen Shopping- und Outlet-Mall. Außerdem haben wir einen Tagesausflug in den Everglades-Nationalpark gemacht - sind ein wenig mit dem Boot gefahren und gewandert und haben wunderbar viele Tiere (Insekten, Vögel und Alligatoren) gesehen und fotografiert.

Nach Miami sind wir ganz gemächlich über die Scenic Route auf die Florida-Keys-Inseln gefahren und waren zwei Tage in Key West, dem südlichsten Punkt der kontinentalen USA.
Die folgenden Fotos haben wir auf dem Rückweg aufgenommen - man fährt über viele lange oder auch nicht so lange Brücken, die die einzelnen Inselchen miteinander verbinden und hat auf der einen Seite die Bucht von Florida und auf der anderen Seite die Florida-Meerenge, die zum Atlantik führt. Da es sich nur um eine relativ schmale Straße handelt, darf man dort nicht so schnell fahren und kann dafür ausgiebigst den Blick auf die schöne Umgebung genießen.
Die 7-Meilen-Brücke
Kurze Rast am Strand

Von den Florida Keys aus ging es dann erneut durch die Everglades-Region in Richtung St. Petersburg, an der Westküste Floridas am Golf von Mexiko gelegen. Unterwegs hielten wir noch in einer Art Mini-Zoo an und nahmen an einer weiteren Vorführung teil: Barbara durfte vor versammelter Touristenmannschaft einen Skorpion halten und den Zoomitarbeiter demonstrieren lassen, wie man das Tierchen nicht halten sollte:
Nämlich so...
Thomas durfte dann dafür einen Mini-Alligator halten - was ihm aber, seinem Gesicht auf diesem Foto nach zu urteilen, nicht so ganz zugesagt hat.

In St. Petersburg haben wir nochmals eine Sonnenanbeter-Session eingelegt und ein wenig die Stadt besichtigt sowie uns das Salvador-Dalí-Museum angeschaut, bevor wir uns dann allmählich auf den Rückweg gen Norden begeben haben.

Eine weitere Station auf der Rückreise war Atlanta, die Hauptstadt von Georgia. Da wir allerdings ein Zimmer in einem Vorort gebucht hatten und auch nicht so erpicht auf eine weitere Großstadt waren, haben wir an unserem eintägigen Aufenthalt dort lieber den Stonemountain besichtigt. Wir sind mit der Gondel nach oben gefahren und haben uns dort vergnügt , sind mit einer Eisenbahn einmal um den Klumpen herumgefahren und haben noch einen Ausflug per Boot auf dem nahegelegenen See unternommen. Außerdem gab es in unmittelbarer Nähe auch noch eine ehemalige Sklaven-Plantage zu besichtigen, was wir uns nicht haben entgehen lassen - man konnte einen Blick auf das Herrschaftshaus und die diversen umliegenden Gebäude, inklusive Sklavenquartiere, werfen und auch das eine oder andere Utensil ausprobieren - wie zum Beispiel diesen Schaukelstuhl.

Last but not least führte uns der Rückweg noch in den Great Smoky Mountains National Park, wo wir unter anderem eine Wanderung mit dem Auto unternommen haben - mit noch nicht mal 20 km/h sind wir fast 2 Stunden lang einen Dreckweg langgefahren und durften, durchgeschüttelt von den Unebenheiten der Strasse, den Wald genießen.
An der höchsten Stelle im Park sind wir auf einen Aussichtsturm gestiegen, von dem sich uns folgendes Bild bot - die Wälder in der dortigen Gegend werden offensichtlich von den Krankheiten der modernen Zivilisation genausowenig verschont wie überall anders auch.

Einen Teil des Rückweges sind wir noch ganz tapfer auf dem Blue Ridge Mountains Parkway entlanggefahren - bei strömendem Regen und mit einer Geschwindigkeit von ca. 60 km/h, bis wir dann beschlossen haben, dass bei dem schlechten Wetter die Scenic Route vielleicht nicht die beste Idee ist und uns dann auf eine der großen Interstate-Autobahnen begeben haben. Eine Übernachtung haben wir uns noch gegönnt - in Wytheville, Virginia - und sind dann die restlichen 650 Meilen bis New York City in einem Ritt durchgefahren.



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